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Chrissy Hat interviewt die Künstlerin Gönül Kaya auf dem Clubsessel Ich besuchte Kaya bei einem orientalischen Abend und sprach mit ihr über ihre Musik und ihr Leben in Hamburg, wo [ ... ]
Die Stubnitz hat am Stradkai festgemacht Seit Mitte Mai ist es wieder soweit, die MS Stubnitz macht in Hamburg fest. Drei Wochen am Strandkai stehen auf dem Programm. In den akustisch faszinierenden e [ ... ]
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Vollbremsung mit Anker Das hätte auch ins Auge gehen können. Am Abend des Sonntags des Hafengeburtstages schrammte die HafenCity und die Besatzungen zweier Schiffe knapp an einer Katastrophe [ ... ]
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Tag der Nordlogistik 2012 - Konkrete Forderungen an die Politik: die Nordrolle„Wenn die Länder Nordeuropas weiterhin wirtschaftlich so erfolgreich sind wie bisher, bricht im Norden Deutschl [ ... ]
823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG - DAS PROGRAMM IM TRADITIONSSCHIFFHAFEN 11.-13.05.2012Freitag, 11. Mai 2012 ca. 16.00-17.00 Uhr Festmachen der Schiffe nach Einlaufparade ab 17.00 Uhr Historischer Salzewer [ ... ]
AIDAmar wird getauft - Riesenparty am 12. Mai Mit spektakulären Schiffstaufen hat die Rostocker Reederei AIDA Cruises bereits zwei Mal die Hamburger verwöhnt. Jetzt soll die Taufe der AIDAdi [ ... ]
An Bord des Schiffes: Geschäftsführer Heiko Schlesselmann
Ein Kleinod liegt direkt vor unserer Haustür im Nikolaifleet. Europas einziges hochseetüchtiges Theaterschiff wird im Mai 100 Jahre alt.
Was einst 1912 bei der Diepen-Werft in Holland als schmucker Besan-Ewer unter dem Namen „Seemöve“ vom Stapel lief und mit seinen damals 20,19 Metern Länge als Frachtsegler die Elbe befuhr, ist heute nach diversen Umbauten und Namensgebungen als „Das Schiff“ bestens bekannt. Der Stahlsegler Seemöve fuhr mit seinem Eigner Jürgen Schröder aus Borstel im Alten Land Fracht bis hinauf nach Dänemark, doch Wind und Wellen verhinderten oft das pünktliche Ankommen. So wurde 1923 ein 35 PS starker Glühkopfmotor als „Windmaschine“ eingebaut. Langsam verwandelte sich das Schiff durch Verkleinerung des Segels in einen Motorsegler. 1929 wurde die Seemöve an Kapitän Wilhelm Raap aus Krautsand verkauft, doch dem wurde sie später zu klein. 1934 gab es den ersten großen Umbau, eine 100-PS-Maschine wurde eingebaut, der Mast- und der Klüverbaum fielen, es blieb nur noch eine Notbesegelung.
Der Zuschauerraum (Foto: Stagephotographer)
In einer Bombennacht im Zweiten Weltkrieg sank die Seemöve im Hamburger Hafen, wurde aber von Kapitän Raap geborgen und 1950 um 8 Meter verlängert und 60 Zentimeter erhöht. 1955 wurden noch einmal 8 Meter drangehängt und die Bordwand um noch einmal 60 Zentimeter höher gezogen. Die Seemöve war jetzt 34,50 Meter lang, 5,20 Meter breit und konnte 251 Ladetonnen tragen. Zwischenzeitlich wurde das Schiff an Familie Knoch aus Hemmoor verkauft und schipperte als kleines Frachtschiff über die Elbe, die Oste und umliegende Gewässer. 1965 benannte der neue Eigner Horst Funk die Seemöve in MS Rita Funk um, die unter anderem für Müllers Mühle Mehl nach Uetersen brachte. Doch auch die Rita Funk wurde zu klein und stand dann zum Verkauf. So wurde sie 1974 von dem legendären Eberhard Möbius und seiner Frau Christa entdeckt, die schon lange nach einem Schiff suchten, das fürs Theaterspielen geeignet war.
Auge in Auge mit den Giganten - Jasper-Erfolgstour feiert zehnjähriges Jubiläum
Eine Hafenrundfahrt mit dem Bus – das hört sich zunächst nicht wirklich spannend an. Genau so dachten auch die Verantwortlichen von Friedr. Jasper Rund- und Gesellschaftsfahrten GmbH (Jasper), als ihnen einer ihrer Busfahrer von einer derartigen Tour in Bremerhaven berichtete. Sie ließen es dennoch auf einen Versuch in Hamburg ankommen. Zehn Jahre nach der ersten Fahrt am 6. April 2002 blickt die Hafentour „Auge in Auge mit den Giganten“ auf eine einzigartige Erfolgsstory zurück. Zeigten zu Beginn der Touren am Sonnabendnachmittag gerade mal zwischen neun und 17 Personen Interesse, sind die Touren heute bereits Wochen im Voraus mit 57 Passagieren ausgebucht, im Sommer kommen zu den Terminen am Wochenende noch regelmäßige Fahrten Mittwoch- und Freitagnachmittag dazu. Die Jasper-Busse sind die dreistündige Tour inzwischen 5.700 Mal gefahren und haben dabei 314.000 Kilometer zurückgelegt – oder sozusagen acht Mal die Erde umrundet.
Im Cafe des Duckdalben
Jens-Michael May, Geschäftsführer von Jasper, legt Wert auf die Feststellung, dass der Erfolg der Tour ohne die Zusammenarbeit mit der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), dem Betreiber von drei der vier Containerterminals, und dem Tourguide-Unternehmen Hamburg nach Maß nicht möglich gewesen wäre. Tatsächlich ist es entscheidend, wie der Tourguide den Besuchern den Hamburger Hafen und seine hochmodernen Containerterminals erklärt. Chefguide Christoph Heilmann führt uns an einem trüben Apriltag perfekt durch die Zeitreise, die an der Überseebrücke beginnt, durch die Speicherstadt und die HafenCity entlang an den ältesten Schuppen der Stadt bis hin zum modernsten Containerterminal der Welt in Altenwerder führt. Hier sind Hamburger und Gäste immer wieder gleichermaßen beeindruckt, dass der Mensch zwischen den riesigen Containern kaum noch eine Rolle spielt: Ein computergesteuertes Lagerungssystem und ebensolche Transportplattformen erledigen Ab- und Beladen der Schiffe sowie die Lagerung wie von Geisterhand geführt (fast) alleine.
Auch in diesem Mai kommen Millionen Schiffsliebhaber nach Hamburg
Das lange Hafengeburtstagswochenende ist nur eines von vielen Festen und Veranstaltungen, die im Mai in der HafenCity stattfinden. Der Mai ist der Monat, in dem zartbesaitete Zeitgenossen am ehesten ihren Urlaub außerhalb der HafenCity planen sollten. Neben dem Hafengeburtstag kommen reichlich Schiffe, das ELBJAZZ Festival macht in der HafenCity fest, das Riesenrad wird wieder aufgebaut, Schiffstaufe, die Queen Mary kommt zwei Mal. Wenn dann das Wetter noch mitspielt, stehen für Hamburg und HafenCity neue Besucherrekorde vor der Tür. Wer jetzt aufschreit, sollte sich Gedanken über die eigene Motivation machen, die ihn in die HafenCity gezogen hat. Der Mai zeigt einen Vorgeschmack auf das, was den Planern bei der Konzeption der HafenCity vorschwebte: Ein quirliger 24-Stunden-Stadtteil von internationalem Rang. Dass die Planer dabei das eine oder andere übersehen haben, zeigt sich immer wieder, wenn Konflikte offen oder verdeckt ausgetragen werden.
Schiffe gucken und staunen
Zu einem 24/7-Stadtteil gehören die passenden Regeln, und wie konfliktträchtig das Zusammenleben zwischen Gastronomie und Anwohnern ist, sollte sich auch bis zu den Planern herumgesprochen haben. Aber wie war das noch mit der Theorie und Praxis? Eine lebendige Gastro-Szene gehört zu einem In-Stadtteil genauso dazu wie erschwingliche Mieten für die Ladenbetreiber und die Toleranz gegenüber großen Menschenmassen und Veranstaltungen. In der HafenCity ist man eben mittendrin und nicht draußen. Zurück zum Hafengeburtstag: Das zweite Maiwochenende wird mit Sicherheit eines der anstrengendsten Wochenenden in der Geschichte Hamburgs. Hafengeburtstag, Taufe der AIDAmar und ein Queen-Mary-Anlauf werden bei gutem Wetter die Menschenmassen nach Hamburg ziehen. Der Hafengeburtstag beginnt wie immer am Freitag mit dem Eröffnungsgottesdienst im Michel um 13 Uhr, ab 15 Uhr startet die große Einlaufparade, diesmal alleine mit fünf Großseglern und unzähligen anderen Schiffen.
Jimmy plant eine Reise (Illustration: Maria Knuth)
"Mein Leben in der HafenCity" von Jimmy F.
Was bisher geschah: Durch seine ausschweifenden Spaziergänge gewinnt Jimmy zunehmende Erkenntnisse über seinen Stadtteil. Nach Hause kommt er nur noch zum Essen und zum Schlafen und bekommt deshalb erst sehr spät mit, dass MaMa (Abk. für: Mach’ mal schnell meinen Fressnapf ganz voll!) eine Reise plant …
Nun muss ich mir auch noch einen Terminkalender kaufen, damit ich alle Einladungen meiner Fans eintragen kann. Zuletzt wurde ich eingeladen, um mit Schafen zu spielen. Ja, Sie haben richtig verstanden: Schafe! Das sind die Tiere, deren Job darin besteht, reine Wolle zu liefern. Sie kamen zum Boulevard, um sich das Ergebnis ihrer Lieferungen anzuschauen und um die Menschen kennenzulernen, für die sie sich die Wolle wachsen lassen. Da habe ich mich aber nicht lange aufgehalten, die Mädels waren sehr einsilbig und liefen immer weg, wenn ich sie – wie es in der HafenCity so üblich ist – zur Begrüßung küssen und drücken wollte. Also zurück nach Hause, essen, schlafen und darüber nachdenken, welche Art von Organizer für mich die richtige ist. Zu Hause angekommen, finde ich das Buch, in dem MaMa ihre Termine einträgt, und blättere es durch (Anm. der Red.: Jimmy, man liest nicht fremde Kalender, pass auf, dass sie Dich nicht erwischt!). Plötzlich stockt mir der Atem: MaMa hat einen Pass beantragt und eine Schiffsreise gebucht. Mit anderen Worten: Sie verlässt das Land! Sie verlässt mich!
Eben noch Politiker und schon bald der Chef von 1.700 Mitarbeitern im größten Verwaltungsbezirk Hamburgs: Andy Grote, 44 Jahre alter Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht, direkt gewählter Abgeordneter in der Hamburger Bürgerschaft und ausgewiesener Stadtentwicklungsexperte, früherer Fraktionsvorsitzender der SPD in Hamburg Mitte und Mitglied des FC St. Pauli, der auch noch mitten im lebhaften Stadtteil wohnt. Die einen – CDU, Linke und Piraten- suchten für diese Aufgabe einen ausgesprochenen Verwaltungsfachmann, der nach Möglichkeit parteilos ist; die anderen – SPD und FDP – suchten dagegen einen politischen Amtsträger, der gute Voraussetzungen mitbringt, sich in die Führungs- und Verwaltungsaufgaben schnell einzuarbeiten.
Die Abgeordneten wählen
Allein bei den Grünen hieß es, dass sie sich bei der Wahl enthalten wollten, denn sie suchten jemanden mit Verwaltungs-, Führungs- und Politikerfahrung und keiner der drei Kandidaten erfülle alle Kriterien. Zwischen Andy Grote und dem – wie er es nennt - „...schönsten Amt, das es gibt...“ steht noch ein Verwaltungsakt: der von der Bezirksversammlung vorgeschlagene Kandidat muss noch vom Senat ernannt werden. Eine Formsache, denn die Wahl ging besser aus, als alle dachten. 26 Stimmen von 51 Abgeordneten waren für die erfolgreiche Wahl Grotes erforderlich. Die Mehrheitsfraktion der SPD (25 Stimmen) hat sich dafür vorsichtshalber durch eine Koalition die Stimmen der FDP (3) gesichert. Tatsächlich wurde der neue Bezirksamtsleiter mit 33 Stimmen gewählt, sein direkter Widersacher Rüdiger Günther erhielt 13 Stimmen, vier Abgeordnete enthielten sich und einer war aus beruflichen Gründen entschuldigt.
Weiß, kurz und spitzenbesetzt, kanarienvogelgelb, bodenlang und mit tiefem Ausschnitt, rote Seide mit Swarowski-Brosche, tiefseegrün mit leopardenprint - die Hamburger Damenwelt huldigte farbenfroh dem Frühling, auch wenn dieser draußen auf sich warten ließ – vorm Hotel Atlantic dominierten winterliche Temperaturen. Im Hotel Atlantic an der Alster fand zum fünfzehnten Mal der Blaue Ball statt. Wie jedes Jahr kamen die Hamburger gern, um mit den Initiatoren Marianne und Günther Ehnert zu feiern und vor allem um Spenden für die Kinderkrebsstation des UKE zu sammeln. Eine Idee, die vor fünfzehn Jahren bei Ehnert’s Silberhochzeit entstand – statt Blumen und Geschenke wünschten sie sich Hilfe für kranke Kinder- und im letzten Jahr endlich als gemeinnützig anerkannt wurde.
Organisator Günther Ehnert
Schirmherr des blauen Balls war diesmal Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, der ohne seine Frau Britta Ernst erschien und selber keine Zeit zu einem Tanz hatte, da der nächste Termin bereits auf ihn wartete. Carola Veit, Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft und Kuratoriumsmitglied der Fördergemeinschaft des Kinderkrebs-Zentrums wurde als interessante Gesprächspartnerin immer wieder in kleinen Gesprächsrunden gesichtet. Neben Christa Goetsch und Krista Sager von den Grünen sowie Ingo Egloff und Bernd-Peter Holst (SPD- Abgeordnete im Bundestag und in der Bezirksver-sammlung) war an diesem Abend auch die neue FDP-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel unter den prominenten Gästen. Mit Sabine und Thomas Magold (Vorsitzender vom Tourismusverband e.V.) sowie mit Olaf Grootkopp und Christina Hellfritz (zwei der Tombola-Sponsoren) war auch der Kaiserkai bei Hamburgs größten Ball vertreten.
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